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Ihren Anfang nahmen Photovoltaikanlagen in Deutschland zu Beginn der 1990er-Jahre. Schon kurze Zeit später erlebten sie mit dem „1000-Dächer-Programm“ ihren Durchbruch. Mit diesem Programm subventionierte die Bundesregierung erstmals flächendeckend den Bau privater Solaranlagen. Über zwei Jahrzehnte später gibt es mehr als vier Millionen Photovoltaikanlagen in Deutschland (Statistisches Bundesamt, 07/26). Diese Photovoltaikanlagen liefern zuverlässig Strom, doch ein großer Teil davon fließt tagsüber ins öffentliche Netz. Abends, wenn Herd, Waschmaschine oder Unterhaltungselektronik laufen, muss dagegen Netzstrom eingekauft werden. Ein Batteriespeicher kann diese Lücke schließen: Er nimmt überschüssigen Solarstrom auf und stellt ihn später bereit.
Erzeugt die PV-Anlage genügend Überschuss?Ein Speicher kann nur den Strom aufnehmen, den die Photovoltaikanlage nicht unmittelbar im Haus verbraucht. Deshalb beginnt die Planung mit einem Blick auf die Ertrags- und Verbrauchsdaten. Dabei sind wichtige Fragen zu klären:
Produziert eine kleine oder ältere Anlage kaum Überschüsse, bleibt der Speicher häufig leer. In diesem Fall kann es sinnvoller sein, zunächst die PV-Anlage zu erweitern oder technisch zu modernisieren. Auch die Einspeisevergütung gehört in die Rechnung: Wer für eingespeisten Strom noch eine vergleichsweise hohe Vergütung erhält, erzielt durch die Speicherung möglicherweise einen geringeren wirtschaftlichen Vorteil. Was muss ich vorab prüfen?Bevor Sie eine passende Speicherlösung von Herstellern wie https://soltechshop.de integrieren, müssen Sie den Wechselrichter und die Anschlussart prüfen.
Achtung: DC-gekoppelte Systeme arbeiten meist effizienter, müssen jedoch zum vorhandenen Wechselrichter passen. Ist dieser nicht speicherfähig, kann ein neuer Hybridwechselrichter notwendig werden. Welche Variante technisch und wirtschaftlich überzeugt, lässt sich daher nur anhand der konkreten Anlage entscheiden. Welche Speichergröße sollte ich für meine Photovoltaikanlage wählen?Ein möglichst großer Akku ist nicht automatisch die beste Lösung. Bleibt ein erheblicher Teil seiner Kapazität ungenutzt, steigen die Investitionskosten ohne entsprechenden Mehrwert. Ein zu kleiner Speicher ist ebenfalls ungünstig, weil der Haushalt abends weiterhin viel Netzstrom benötigt. Für die Dimensionierung zählt vor allem das individuelle Lastprofil. Entscheidend ist, wie viel Strom zwischen Sonnenuntergang und dem nächsten Morgen verbraucht wird. Auch geplante Veränderungen sollten einfließen: Eine Wärmepumpe, eine Wallbox, mehr Homeoffice oder zusätzliche Haushaltsmitglieder können den Bedarf deutlich erhöhen. Muss ich noch weitere Punkte beachten?Neben der PV-Technik muss auch die Hausinstallation geeignet sein. Der Zählerschrank benötigt ausreichend Platz für notwendige Schutz- und Messkomponenten. Ein Energiemessgerät erfasst die aktuellen Stromflüsse und steuert, wann die Batterie geladen oder entladen wird. Veraltete Zählerschränke oder unzureichend abgesicherte Leitungen können zusätzliche Arbeiten erforderlich machen. Wo muss ich den Batteriespeicher anmelden?Sobald der Batteriespeicher die ersten Kilowattstunden speichert, müssen Sie ihn im Marktstammdatenregister eintragen. Abhängig von Leistung und Anschluss können weitere technische Anforderungen des Netzbetreibers hinzukommen. Idealerweise rufen Sie hierzu Ihren Netzbetreiber an und fragen ihn, was es noch zu beachten gilt. Die Experten am anderen Ende des Telefonhörers können Ihnen sagen, worauf Sie zusätzlich achten müssen. Lieber einmal mehr fragen, als am Ende mit Problemen konfrontiert zu werden.
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